Johanna Menzler ist fünffache Mutter, Künstlerin, Kunstpädagogin und Kreativitätsmentorin. Für sie ist Kreativität kein „Nice-to-have“, sondern eine starke Ressource und ein Schlüssel für Lebendigkeit und Wachstum. Ihr Herz brennt vor allem dafür, Mütter auf ihrem Weg zu einem kreativen, lebendigen Alltag zu begleiten.
Hol dir das vollständige Kongresspaket und genieße alle 20 Interviews plus Bonusinhalte in deinem eigenen Tempo – jederzeit verfügbar zum Anschauen oder Anhören.
Inhalte Deines Kongresspaketes
Voller Zugriff auf alle Interviews als Video für mindestens 2 Jahre
Alle Interviews als Audio zum Download
Kongresshandbuch mit dem geballten Wissen und wertvollsten Tipps der Sprecher
Exklusive Boni der Sprecher: Mini-Kurse, Workbooks, Übungen & Rabattgutscheine im Wert von mehreren hundert Euro
Liebe Johanna, mich hat deine Ehrlichkeit berührt und dein Vertrauen Anderen davon zu erzählen. Du machst Mut für Veränderung, du machst Mut sich selbst wichtig zu sein und machst aufmerksam auf eine Veränderung, sich selbst zu schätzen.
Meine Mama Zeit ist schon länger vorbei, die Kinder sind groß und ich bin Oma. Allerdings gibt es genug Herausforderungen im Leben zu funktionieren und sich selbst zu vergessen. Da sind deine Worte eine Wohltat sich mal wieder zu reflektieren. Danke
Oh vielen lieben Dank Martina für deine Worte Es berührt mich sehr, dass meine Gedanken auch über die ‘Mama-Zeit’ hinaus anknüpfen dürfen. Wie schön, dass du dir diesen Moment zum Innehalten genommen hast.
Catharina
1 Monat zuvor
Das Interview hat mich sehr berührt. Danke dir, Johanna❤️
Ich konnte mich in so ziemlich allem wiederfinden, ich habe mich auch durch die Mutterschaft mir selbst entfremdet, mehr als durch das Funktionieren als Frau ohnehin schon. Das ging bis zum Burnout. Ich musste meinen Job aufgeben (Erzieherin, die Rahmenbedingungen der Arbeit stimmen für Erzierinnen überhaupt nicht und machen einfach nur krank), habe dann viele Monate nach dem Burnout nur weiterfunktioniert (mein Kind und der Alltag managen sich ja nicht allein und ich habe ein ADHS-Kind), habe dann erst wieder durch die Frage, was macht mir eigentlich noch Spaß im Leben wieder angefangen (wenn auch nur eher stockend, ich wusste es wirklich nicht, ich war eigentlich schon umfassend tot) sehr langsam zu mir selbst zu finden, v.a. durch die Frage, was ich denn als Kind und Jugendliche gern gemacht habe. Das war ein Gamechanger, denn dadurch kam ich wieder zu einer Kreativität, die nichts mit dem Alltag zu tun hatte (ich bin sehr kreativ im Alltag, weil ich ständig Probleme lösen muss – eine Problemlösungsmachine, die wie ein Maschinengewehr Lösungen ausspucken muss), habe dann mit meinem Sohn zusammen ein Kinderbuch geschrieben und im Selbstverlag herausgebracht (seine damalige Grundschullehrerin hat die einzelnen Kapitel, sobald sie fertig waren, in der Klasse vorgelesen; die Kinder haben auch den Entstehungsprozess des Buches mitbekommen). Vorher auch noch Trennung vom Mann, weil ich und Sohn ihm zu stressig waren (er hat meine Wünsche nach mehr Bedürfniserfüllung als hart empfunden). Es war sehr, sehr schlimm, zumal ich auch chronische Bronchitis habe und der Mann das angeblich nicht mitbekommen hat. Mir hat auch niemand den Rücken freigehalten, obwohl es mit dem Mann vorher abgesprochen war, dass er seinen Teil der Kindererziehung und im Alltag übernehmen soll. Er ist stattdessen in die 50er Jahre zurückgefallen, und ich musste ALLES allein stemmen! Alleinerziehend mit Mann ist definitiv schlimmer als alleinerziehend ohne Mann, zumal der Mann an mir wie ein zweites Kind geklebt hat! Da müssen wir auch mal darüber nachdenken, was Rollenklischees mit Frauen, Männern und allen anderen Geschlechtern machen! Denn sie sind defintiv für alle Geschlechter schlecht (eben auch und gerade für Männer!). Das gesellschaftliche, patriarchale System sieht nämlich zum einen nicht vor, dass Frauen Raum für sich selbst haben, sondern sie sollen gezielt erschöpft, überlastet und mit wenig Selbstbewusstsein ausgestattet werden, damit sie nicht aufbegehren und sich in “Männersachen” einmischen können. Männer hingegen werden durch das Rollenklischee letztlich für den Kreig erzogen – sie sollen möglichst wenig Gefühl und soziales Verhalten zeigen (das stört, wenn man den Feind abschießen soll), sondern möglichst aggressiv sein (Wut sehr erwünscht, Traurigkeit und Weichheit nicht) und keine Kritik üben (stört auch in der Befehlskette, die auf Gehorsam ausgerichtet ist). Ich habe neben der Erzieherinnenausbildung zwei Studienabschlüsse, mich da viel mit pariarchalen Strukturen beschäftigt und bin zutiefst erschüttert, wie sie in wirklich allen Bereichen des Lebens wirken und v.a. schaden! Sie verhindern auch grundlegend, dass Frauen und v.a. Mütter zurück in ihre Kraft finden und Zeit für sich selbst haben. Allein kann man nur begrenzt diesen Raum gewinnen (eigene Erfahrung), solange niemand da ist, der unterstützt und seine 50% am Alltag und Metal Load übernimmt. Ohne unterstützendes Netzwerk klappt das nicht. Und ich hatte keins.
Liebe Ulrike, danke dir für deine Offenheit und das Teilen deiner Geschichte. Es tut mir leid, dass du all diese Erfahrungen machen musstest – das klingt nach einem Weg, der viel abverlangt hat. Dass du trotz allem Stück für Stück zurück zu dir selbst gefunden hast finde ich sehr stark. Alles Liebe dir auf deinem weiteren Weg
Marion
1 Monat zuvor
Herzlichen Dank liebe Johanna, auch deinem Partner für den EINBLICK in den Kongress!
Frauen und ganz besonders Mütter sind kreative Wesen, denen das SEIN näher ist als das TUN. Kommt ihr TUN dann jedoch aus diesem kreativen, schöpferischen SEIN, bleibt nichts ungetan und vieles erledigt sich von selbst. 😊 Ich freue mich, das du deinen Prozess vom Tun ins SEIN gemeistert hast und dieser Kongress dabei entstanden ist.
Alles Liebe 🩷
Marion
Maria
1 Monat zuvor
Vielen Dank Johanna.So schön,dass du dich um das Thema kümmerst und du und Max so ein gutes Team seid.
Alles Liebe und Gute euch❤
Vielen lieben Dank liebe Johanna
Sehr gerne, liebe Deborah, schön, dass es dich berührt!
Oh wow ihr zwei! Wie schön euch so zu erleben 🤗
Jetzt bin ich noch neugieriger auf die Inhalte als sowieso schon ❤️
Danke Eva!❤️
Liebe Johanna, mich hat deine Ehrlichkeit berührt und dein Vertrauen Anderen davon zu erzählen. Du machst Mut für Veränderung, du machst Mut sich selbst wichtig zu sein und machst aufmerksam auf eine Veränderung, sich selbst zu schätzen.
Meine Mama Zeit ist schon länger vorbei, die Kinder sind groß und ich bin Oma. Allerdings gibt es genug Herausforderungen im Leben zu funktionieren und sich selbst zu vergessen. Da sind deine Worte eine Wohltat sich mal wieder zu reflektieren. Danke
Oh vielen lieben Dank Martina für deine Worte Es berührt mich sehr, dass meine Gedanken auch über die ‘Mama-Zeit’ hinaus anknüpfen dürfen. Wie schön, dass du dir diesen Moment zum Innehalten genommen hast.
Das Interview hat mich sehr berührt. Danke dir, Johanna❤️
❤️
Ich konnte mich in so ziemlich allem wiederfinden, ich habe mich auch durch die Mutterschaft mir selbst entfremdet, mehr als durch das Funktionieren als Frau ohnehin schon. Das ging bis zum Burnout. Ich musste meinen Job aufgeben (Erzieherin, die Rahmenbedingungen der Arbeit stimmen für Erzierinnen überhaupt nicht und machen einfach nur krank), habe dann viele Monate nach dem Burnout nur weiterfunktioniert (mein Kind und der Alltag managen sich ja nicht allein und ich habe ein ADHS-Kind), habe dann erst wieder durch die Frage, was macht mir eigentlich noch Spaß im Leben wieder angefangen (wenn auch nur eher stockend, ich wusste es wirklich nicht, ich war eigentlich schon umfassend tot) sehr langsam zu mir selbst zu finden, v.a. durch die Frage, was ich denn als Kind und Jugendliche gern gemacht habe. Das war ein Gamechanger, denn dadurch kam ich wieder zu einer Kreativität, die nichts mit dem Alltag zu tun hatte (ich bin sehr kreativ im Alltag, weil ich ständig Probleme lösen muss – eine Problemlösungsmachine, die wie ein Maschinengewehr Lösungen ausspucken muss), habe dann mit meinem Sohn zusammen ein Kinderbuch geschrieben und im Selbstverlag herausgebracht (seine damalige Grundschullehrerin hat die einzelnen Kapitel, sobald sie fertig waren, in der Klasse vorgelesen; die Kinder haben auch den Entstehungsprozess des Buches mitbekommen). Vorher auch noch Trennung vom Mann, weil ich und Sohn ihm zu stressig waren (er hat meine Wünsche nach mehr Bedürfniserfüllung als hart empfunden). Es war sehr, sehr schlimm, zumal ich auch chronische Bronchitis habe und der Mann das angeblich nicht mitbekommen hat. Mir hat auch niemand den Rücken freigehalten, obwohl es mit dem Mann vorher abgesprochen war, dass er seinen Teil der Kindererziehung und im Alltag übernehmen soll. Er ist stattdessen in die 50er Jahre zurückgefallen, und ich musste ALLES allein stemmen! Alleinerziehend mit Mann ist definitiv schlimmer als alleinerziehend ohne Mann, zumal der Mann an mir wie ein zweites Kind geklebt hat! Da müssen wir auch mal darüber nachdenken, was Rollenklischees mit Frauen, Männern und allen anderen Geschlechtern machen! Denn sie sind defintiv für alle Geschlechter schlecht (eben auch und gerade für Männer!). Das gesellschaftliche, patriarchale System sieht nämlich zum einen nicht vor, dass Frauen Raum für sich selbst haben, sondern sie sollen gezielt erschöpft, überlastet und mit wenig Selbstbewusstsein ausgestattet werden, damit sie nicht aufbegehren und sich in “Männersachen” einmischen können. Männer hingegen werden durch das Rollenklischee letztlich für den Kreig erzogen – sie sollen möglichst wenig Gefühl und soziales Verhalten zeigen (das stört, wenn man den Feind abschießen soll), sondern möglichst aggressiv sein (Wut sehr erwünscht, Traurigkeit und Weichheit nicht) und keine Kritik üben (stört auch in der Befehlskette, die auf Gehorsam ausgerichtet ist). Ich habe neben der Erzieherinnenausbildung zwei Studienabschlüsse, mich da viel mit pariarchalen Strukturen beschäftigt und bin zutiefst erschüttert, wie sie in wirklich allen Bereichen des Lebens wirken und v.a. schaden! Sie verhindern auch grundlegend, dass Frauen und v.a. Mütter zurück in ihre Kraft finden und Zeit für sich selbst haben. Allein kann man nur begrenzt diesen Raum gewinnen (eigene Erfahrung), solange niemand da ist, der unterstützt und seine 50% am Alltag und Metal Load übernimmt. Ohne unterstützendes Netzwerk klappt das nicht. Und ich hatte keins.
Liebe Ulrike, danke dir für deine Offenheit und das Teilen deiner Geschichte. Es tut mir leid, dass du all diese Erfahrungen machen musstest – das klingt nach einem Weg, der viel abverlangt hat. Dass du trotz allem Stück für Stück zurück zu dir selbst gefunden hast finde ich sehr stark. Alles Liebe dir auf deinem weiteren Weg
Herzlichen Dank liebe Johanna, auch deinem Partner für den EINBLICK in den Kongress!
Frauen und ganz besonders Mütter sind kreative Wesen, denen das SEIN näher ist als das TUN. Kommt ihr TUN dann jedoch aus diesem kreativen, schöpferischen SEIN, bleibt nichts ungetan und vieles erledigt sich von selbst. 😊 Ich freue mich, das du deinen Prozess vom Tun ins SEIN gemeistert hast und dieser Kongress dabei entstanden ist.
Alles Liebe 🩷
Marion
Vielen Dank Johanna.So schön,dass du dich um das Thema kümmerst und du und Max so ein gutes Team seid.
Alles Liebe und Gute euch❤
Danke!😌💛